Auf dem Weg
Paartherapie und Elternberatung

ImagePaartherapie
Viele Beziehungen werden heute beendet, wenn die Partner zu früh aufgeben, das Abenteuer Paarbeziehung miteinander zu leben. Eröffnet sich das Bewusstsein, eine Krise als Chance wahrzunehmen, kann sie Anreiz zu persönlichem Wachstum und besserem gegenseitigen Erkennen und Verstehen geben. Die Paarberatung lädt Paare ein, ihre Beziehung zu beleuchten und gemeinsam neu und zufriedener zu gestalten:

Welchen Raum nehme ich mit meinen Wünschen und Vorstellung vom Miteinnader ein?

Wohin geht meine Aufmerksamkeit?

Bin ich / sind wir in einem konstruktiven Austausch? 

Wie steht es um meine Sehnsucht und meinen Wunsch gesehen, gewertschätzt und geliebt zu sein?

 

Wir finden Wege alte Muster und Prägungen aufzudecken, schaffen Raum für Klarheit, konstruktiven Dialog und gegenseitiges Verständnis für achtsame Umgangsformen, erfrischende Begegnung, das Wiederfinden der eigene Beziehungsfähigkeiten und, last but not least, das Wiederbeleben der Zärtlichkeit und einer erfüllten körperlichen Liebe.

Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach ihrer Liebe und dem verlorenen Glück und lassen uns dabei von unserer Liebe zueinander inspirieren. Es ist nicht immer leicht über den eigenen Schatten ins Licht zu gehen, auf dass die Zweierbeziehung wieder Hoffnung und Schwung bekommt, um das Gemeinsame neu zu greifen.

Wie steht es mit meiner Beziehung zu mir Selbst? Um wieder in eine bodenständige und lebensliebenslustige Beziehung hineinzugehen, kann eine Einzelarbeit mit jedem Partner zeitweise sinnvoll sein. Auch in diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, sich einen von uns auszusuchen.

Mit langjähriger Erfahrung, Kompetenz, geschulter Wahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Humor und dem Glauben an die Kraft der Liebe begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu ieiner tragfähigen Liebesbeziehung.

Fühlen Sie sich angesprochen, dann sind Sie herzlich zu einem Kennenlerngespräch eingeladen.

Meine Frau, Ann Van Beeck und ich bieten auch gemeinsam Paarberatung an. Sie haben also auch die Möglichkeit, uns als Therapeutenpaar aufzusuchen 

 



Elternberatung - Schulberatung

Vollkommen selbstverständlich ist die Begleitung unserer Kinder zu selbstbewussten, interessierten und gesunden Mitmenschen unsere wesentliche Aufgabe als Eltern. Allerdings haben sich durch die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre die Grundlagen und Werte dieser Aufgabe gewandelt. Immer häufiger geht es in Familien von klein auf um richtig und falsch, um den Sinn und Inhalt eines Kontaktes und zunehmend weniger um die grundlegende und Sicherheit gebende Bindung zwischen Kind und Eltern.

Die Kinder kommen mit dem instinktiven Drang zur Welt, sich an die Menschen zu binden, die sie versorgen, im Normalfall die Eltern, und sich an ihnen zu orientieren. Sie übernehmen zunächst die Werte ihrer Eltern und entwickeln erst auf dem Boden dieser Geborgenheit die Reife zu echter, selbstbewusster Eigenständigkeit.

Kinder erleben von klein auf auch wie ihre zentralen Bezugspersonen (Mutter, Vater, Großfamilie) nicht verfügbar sind oder nicht wirklich offen und bereit für erfüllende Bindungen.

Da  viele Erwachsene meist nicht um die Dynamik dieses machtvollen Bindungsinstinktes wissen, wenden sich unsere Kinder heute notgedrungen ihren Altersgenossen als Bezugpersonen zu und orientieren sich an Gleichaltrigen, die ebenso unreif und unerfahren sind wie sie, um von nun an von ihnen zu lernen.
Damit ist ihr Bindungsinstinkt befriedigt, und sie wenden sich zunehmend von den für sie verantwortlichen Erwachsenen ab. Die Folgen erleben wir alle: Kinder, die sich an Gleichaltrigen orientieren, interessieren sich für nichts anderes mehr und haben kein Interesse daran, Werte, Kenntnisse und Fertigkeiten ihrer Eltern und/oder Lehrer zu übernehmen. Sie sind 'Erwachsenen-taub', das Zusammenleben und Unterrichten wird zur Qual, die Kulturübermittlung zwischen den Generationen bricht zusammen.

Noch fataler: Diese fehlgeleitete Bindung verhindert die Reifung zu echter Selbständigkeit, weil die Beziehungen zu Gleichaltrigen Kindern nicht die nötige Sicherheit und Geborgenheit geben können. Es entstehen unreife, konformistische Erwachsene, die ihr wahres Potential nicht entfalten können - die 'ewigen Jugendlichen'.
Doch wir können unseren Kindern sehr einfach geben, was sie brauchen - wenn wir um die elementare Kraft der Bindung wissen.

In der Beratung nach dem Konzept des kanadischen Psychologen G. Neufeld , beleuchten wir die familiäre Situation, erforschen die Möglichkeiten für Begrenzung der Gleichaltrigenorientierung und Begründen eine Atmoshäre von Einladung zu gesunder und sicherer Bindung zwischen Eltern und Kind.

 

"Wer sein Gehirn nicht zu einer Kümmerversion dessen machen will, was daraus hätte werden können, der muss seine kindliche Begeisterungsfähigkeit wieder zurück gewinnen. Wenn Kinder und Jugendliche wieder erleben könnten, dass sie nicht ständig wie Objekte belehrt, gemaßregelt, beschult und erzogen werden, sondern, dass sie beachtet und wertgeschätzt werden, wenn ihnen zugetraut würde, Aufgaben zu übernehmen, die für das Leben wichtig sind, dann könnte sich jedes Kind und jeder Jugendliche als jemand erfahren, der mit seinen besonderen Talenten, seinen erworbenen Fähigkeiten und seinem bisher angeeignetem Wissen in einer besonderen Weise zu einem Gelingen von etwas beiträgt, was nur in einer gemeinsamen Antsrengung gelingen kann."

Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe